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Über mich selbst

Sabine Sommerhalder

„Auch aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ – Johann Wolfgang von Goethe

Meine Liebe für die klassische Homöopathie habe ich schon relativ früh in meinem Studium entdeckt, da ich, anfangs für mich selbst, und später durch meine eigenen Kinder und zahlreiche Patienten, immer wieder erfahren durfte, wie die Homöopathie diverse Krankheitssymptome sanft und zuverlässig zu heilen vermag. Durch die Homöopathie habe ich auch den roten Faden gefunden, der das Äussere mit dem Inneren verbindet, den Körper mit der Psyche und dem Geist; ein Zusammenspiel, das mich schon immer fasziniert hat.

Ganzheitliches Denken und ein sinnvolles Navigieren durch mein eigenes Leben sind zu einer wichtigen Lebensphilosophie für mich geworden, seit ich -kurz vor meinem zweiundzwanzigsten Geburtstag – meine Schwester auf tragische und unerwartete Weise verloren habe. Tief vergraben unter der immensen Trauer, welche diese Erfahrung mit sich brachte, habe ich ein inneres Feuer und die Kraft gefunden, einen Lebensweg einzuschlagen, der mit meiner Seele im Einklang steht. Ich habe angefangen, mich Gelegenheiten zu öffnen, die mir die Möglichkeit darboten, mehr über mich selbst und das Leben als Ganzes zu lernen. Als ich eine Einladung erhielt, für drei Monate nach Australien zu gehen, nahm ich dankbar an. Aus drei Monaten wurden mehr als zwanzig Jahre. Zu dieser Zeit entwickelte ich ein grosses Interesse für ganzheitliche Heilmethoden und entdeckte auch die Naturheilkunde. Ich fing an, mein Verständis von Krankheiten, Gesundheit und dem individuellen Weg der inneren Entwicklung und Entfaltung zu vertiefen, und die grosse Bedeutung der Vitalkraft zu verstehen, und dass eine in die Tiefe reichende Heilung primär nicht nur die Beseitigung von Symptomen zum Ziel haben sollte, sondern es wichtig ist, die Vitalkraft (Lebenskraft) zu stärken, damit sich der Körper selbst heilen kann. Mein grosser Dank gilt all meinen gegenwärtigen und ehemaligen Lehrerinnen und Lehrern sowie meinen Mentoren, welche ihr grosses Wissen und Können mit mir geteilt haben und mich immer wieder von Neuem auffordern, in die Tiefe zu schauen.

In meiner Ausbildungszeit habe ich verschiedene höhere Auszeichnungen erhalten, so zum Beispiel den Bioresearch Award für „Best Performance in Homoeopathic Clinical Practice“, den Warren Brauer Memorial Award für „Excellence in Homoeopathy“, und die Bullivants Auszeichnung für „Best Written Dissertation“.

Mit grossem Interesse und viel Begeisterung nehme ich regelmässig an internationalen Seminaren und Kursen teil, die mich auf meinem beruflichen, sowie auch auf meinem persönlichen Weg weiterbringen. Meine besondere Aufmerksamkeit gilt den Bereichen der „Empfindungsmethode“, einer relativ neuen und ganzheitlichen Methode, die auf den Grundprinzipien der klassischen Homöopathie aufgebaut ist, diese aber immens erweitert und vertieft hat.

Zusätzlich zu meiner praktischen Arbeit als Naturheilpraktikerin und Homöopathin habe ich über die Jahre auch etliche Artikel für Zeitschriften und Organisationen verfasst. Mein letzter Beitrag war für die deutsche Ausgabe von WISH (World Institute of Sensation Homöopathie), einem weltweiten gemeinnützigen Zusammenschluss von Homöopathen, welche die Sensation Method praktizieren.

Nebst der Homöopathie habe ich grosse Freude am Tanzen, praktiziere Yoga und Pilates und mag die Natur.

Nach mehreren Jahren immer stärker werdenden Heimwehs bin ich im Sommer 2018 mit meinem australischen Partner und unseren zwei Kindern in die Schweiz zurückgekehrt.

„Dein Leben ist nicht so sehr bestimmt von dem, was dir das Leben präsentiert, sondern von deiner inneren Einstellung dazu; nicht so sehr von dem, was dir scheinbar wiederfährt, sondern wie dein Verstand das Erlebte interpretiert.“ – Khalil Gibran

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